KUNST-THERAPIE

Jutta Zimmer

Kunsttherapie

Die Kunsttherapie ist für mich eine Herzensangelegenheit,- so war ich eine begeisterte Auszubildende und schuf mir schon seit Jahren ein eigenes Atelier. Darin, mit ein paar Handgriffen verändert, kann ich künstlerisch sowie therapeutisch arbeiten. Transpersonale Kunsttherapie nennt sich die Richtung, die es momentan einmalig in Deutschland gibt. Ausbildung in Bad Kissingen/Akademie Heiligenfeld bei den Ausbildern Professorin Ortrud Deuser und Masin Amer, einem klinischen Kunsttherapeuten und bei den Gastdozenten Charlotte Schlotheuber und Professor Heinz Deuser.

Sie schaut den ganzen Menschen, arbeitet mit dem, was er unbewusst mit sich trägt (C.G.Jung), sein Eingebettet-Sein in größeren Zusammenhängen, um Unsichtbares sichtbar zu machen.  Sie geht auf die Entwicklungsphasen des Menschen ein, sowie auf Blockaden, die aufgelöst werden können. Die Menschen, die nach unseren Methoden arbeiten, fühlen sich mit ihrem So-Sein und Ganz-Sein  in einem geschützen Raum angenommen und stellen oft fest, dass sich Impulse, die sich über die Bilder „öffnen“, in den Alltag transformieren lassen. So entsteht Weiterentwicklung und Alltagsprobleme können anders wahrgenommen, bzw. angegangen werden.

Meine Rolle: Ich gebe einen geschützten Rahmen und Raum für innere und äußere Bewegung und trete als Begleiterin und Zeugin des Prozesses auf. Ich folge Dir intuitiv. Ich assistiere und helfe dem Bild, nach außen zu treten. Eine künstlerische Begabung ist nicht gefragt, sondern Deine Fragen bahnen sich einen Weg über das vor Dir Entstehende. Dieses wird als „Mittler“ zwischen Dir und mir verstanden und kann wiederum von uns befragt werden.“ Jedes Bild ist eine Tat“ (Ortrud Deuser.) Das bedeutet, dass Bilder Lösungen im Alltag initiieren können. Über die Wirkung der Formen, Farben und Symbole können wir assoziativ an die Inhalte kommen. Gespräche sollen sich ergeben, müssen sie aber nicht, ganz wie Du es wünschst. Ein Bild sagt mehr als Worte. Lassen wir es stehen und arbeiten wir mit einem neuen Ansatz das nächste Mal daran? Es bekommt einen sicheren Platz in meinem Atelier.

Mein Raum: Alles was darin passiert, bleibt auch dort. Ich achte Dein Vertrauen und das, was Du über Dich sagst und zeigst und werde dies bei mir behalten. Der Raum hat natürliches Licht, kann aber auch abgedunkelt werden. Ohne Sehen arbeiten, ist eine Möglichkeit der grundlegenden Erfahrungen mit sich selbst, wenn Du es ausprobieren willst. Du bestimmst Deine Grenzen und diese sind zu achten. Auf Deine Wünsche wünsche ich einzugehen. Du kannst Ideen oder Objekte oder z.B.  Blumen, die Du gerne darstellen willst, in die Beratung mitbringen.

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Es gibt viele Möglichkeiten zu beginnen. Ob mit Thema oder nicht. Du bestimmst den Anfang. Es geht meistens los, mit dem, was Du mitbringst oder was Dir auf dem Herzen liegt. Damit arbeiten wir und das Bild führt Dir den Weg. Ich begleite Dich. Der geschlossene, aber auch geschützte Raum sorgt für Ruhe um Dich herum.

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Bilder sind auf verschiedene Art und Weisen zu erstellen, z.B. könnten wir eine kleine Fotoreise außerhalb von Wiesbaden machen,- mit diesen Foto-Ausdrucken gehen wir in´s Atelier und arbeiten entweder danach oder dierkt auf dem Bild. Weitere Ideen sind machbar,- ich höre Dir genau zu, was Du wünschst.

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So könnte eine Verarbeitung des vorigen Bildes aussehen, doch so „muss“ es nicht sein. Deine Welt bestimmt Deine Bilder und Deinen Asudruck. Künstlerisches Können ist hier nicht gefragt, ist allenfalls sichtbar und selbstverständlich. Es geht ja darum, ZU DIR ZU KOMMEN. Wenn DIR das ERGEBNIS gefällt, dann nimmst Du es stolz mit nach Hause, – sicherlich hat es dann etwas mit DEINER KUNST zu tun, die Du förderst und entwickelst, weil Du sie zum Leben erweckst. Wir könnten auch auf Leinwänden arbeiten.

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Körperbilder, Stimmungen eines Moments. Du arbeitest auf dem Boden oder an der Wand stehend. Nach der Ferigstellung lassen wir das Bild „sprechen“.

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Ausgefüllt mit Abtraktem oder mit Gegenständlichem zeigen die Bilder, was für Dich wichtig ist oder was Du brauchst. Themen zeigen sich. Zum Beispiel kannst Du, wenn Du Dich nicht gesund fühlst, Dich auf ein Körperteil oder ein Organ konzentrieren und es dann vergrößert darstellen oder in eine Geschichte „einweben“.

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Konzentrisches Arbeiten erfordert eine Konzentraion auf den Atem,- irgendwann während des Prozesses „atmet das Bild Dich“.

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Stelle Dir vor, Du läufst zum Meer. Ich führe Dich eine Weile. Innere Bilder entstehen. Eins davon nimmst Du mit in die Realität des Ateliers.

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Auch darfst Du Dich einfach mal eine halbe Stunde hinlegen, der Geschichte lauschen, und, wenn erwünscht, Musik hören oder ganz still oder sogar alleine sein. Auch kannst Du Dir etwas zu schreiben neben Dich legen und Dir Worte aufschreiben, die Dich später an Deinen inneren Prozess erinnern werden. Und so oder anders könnten wir miteinander arbeiten. Es ist sehr wichtig, herauszufinden, wobei Du Dich am wohlsten fühlst und was Du im jeweiligen Moment brauchst. Vieles ist möglich. Du „musst“ dies aber nicht immer wissen.