KUNST-THERAPIE

Jutta Zimmer

Über mich

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Eher jung als alt, erfinderisch und auf der Suche. Sehnsucht schiebt mich weiter voran. Farben und Bilder begleiten mich auf dem Weg. Menschen treffe ich jeden Tag, auch die, von denen ich lernen kann. Meine Hunde, Max und Luka, begleitet mich, wohin ich auch gehe. Landschaften lassen Geschichten entstehen. In Bewegung bleiben.

Ich bin Kunstlehrerin seit 30 Jahren, 59 Jahre alt/jung und Künstlerin seitdem ich 14 Jahre war und Kunsttherapeutin seit 10 Jahren. Nichts ist voneinander getrennt, es gehört doch ALLES zusammen.

Ich fragte mich immer wieder, wie ich „näher“ mit dem, was mit Therapie zu tun hat, in der Schule wirksam werden kann. Kurz gesagt, ich stelle fest, dass ich schon in früheren Zeiten ganz spontan auf das, was die Schüler „mitbrachten“, eingegangen bin und auch oft dies als Grundlage nahm, um meinen Unterricht dahingehend auszurichten. Die Ausbildung in Kunsttherapie (Akademie Heilgenfeld mit sehr guten Ausbildern,- Professorin Ortrud Deuser und Masin Amer) bestätigte mir das. Viele Möglichkeiten, den Unterricht zu beginnen, gibt es und ich habe viel aus der Ausbildung und meinen Erfahrungen in den Alltag umsetzen können und davon profitiert. Es gilt dabei selbbstverständlich, den Rahmen und die Bedingungen zu beachten, die in der Schule vorherrschen. Meine Erfahrungen als Kunstlehrerin kommen mir dabei zugute. So können betimmte Anfangsrituale mit Unterrichtsphasen zusammentreffen, die komplett „ausgeschnitten“, eine andere Art der Vermittlung, eher des Miteinanders, des gemeinsamen Kreierens mit sich bringen, wenn ich den Prozess beachte und mit ihm gehe. Klar ist, dass dies in der Oberstufe, allein schon wegen der Lehrpläne, die auf das Abitur hinstreben, nicht so einfach “ sein kann“, – doch auch in diesem Falle gibt es „Nischen“! Dazu später.

Meine Kunst , die unterschiedlichen Ansätze, die mich über Jahre begleiten, sind nicht gänzlich von dem, was ich im Alltag mache, getrennt. ES spielt mit in meinen Unterricht, aber auch in meine therapeutische Arbeit ein. Ich nenne es eher Erfahrungsschatz mit unterschiedlichen Techniken, der im Schulalltag und auch in der Therapie zur Geltung kommen kann.

Die Kunsttherapie ist für mich eine Herzensangelegenheit,- so war ich eine begeisterte Auszubildende und schuf mir schon seit Jahren ein eigenes Atelier. Darin, mit ein paar Handgriffen verändert, kann ich künstlerisch sowie therapeutisch arbeiten. Transpersonale Kunsttherapie nennt sich die Richtung, die es momentan einmalig in Deutschland gibt.

Sie schaut den ganzen Menschen, arbeitet mit dem, was er unbewusst mit sich trägt (C.G.Jung), um es sichtbar zu machen.  Sie geht auf die Entwicklungsphasen des Menschen ein, sowie auf Blockaden, die aufgelöst werden können. Die Menschen, die nach unseren Methoden arbeiten, fühlen sich mit ihrem So-Sein und Ganz-Sein  in einem geschützen Raum angenommen und stellen oft fest, dass sich Impulse, die sich über die Bilder „öffnen“, in den Alltag transformieren lassen. So entsteht Weiterentwicklung und Alltagsprobleme können anders wahrgenommen, bzw. angegangen werden.